Hier stehen wir nun auf dem Passo La Farrapona auf 1708m über NN
Mit der SonnenApp haben wir bei Somiedo versucht, einen optimalen Standort zu finden, der das Anschauen der gesamte Sonnenfinsternis bis zum Sonnenuntergang ermöglicht. Leider ging aber dort die Sonne ungünstig hinter einem Berg am Horizont unter.
Nach kurzer suche in ChatGPT wurde uns der Pass „la Farrapona 1708m“ empfohlen.
Diesen hatte Lena wegen der Aussichtsplattform auch schon im Internet gefunden. Er liegt in einem Nachbartal. Nach dem Einkaufen fehlender Lebensmittel sind wir dann gegen Mittag die xy Kilometer dort hin gefahren. Die Passhöhe liegt besser, wenn auch nicht ganz opimal. Wir werden nachher wohl noch erwas höhewr hinaufsteigen müssen. Jeder Höhenmeter hilft dabei bei unserem Problem.
Bei unserem Eintreffen ist der Pass schon relativ voll. Aber wir haben für unseren Emil noch einen Platz gefunden. Von hier aus gehen verschiedene Wanderungen zu den Seen imNachbartal los, welche von den Spaniern anscheined rege genutzt werden. Auch der kurze Spaziergang zu der Aussichtsplattform scheint beliebt.
Weiterhin stehen hier auch schon dutzende Wohnmobile, deren Insassen anscheinend auf etwas warten. So wie wir.
Neben der Passhöhe steht ein Food-Truck, welcher Burger und kühle Getränke verkauft. Nach unserem Abstecher zu der Aussichtsplattform haben wir uns gerne dort bedient. Lecker.
Anschliessend haben wir ein Mittagsschläfchen gemacht, um die Zeit bis zur Sonnenfinsternis zu überbrücken. An gesunden tiefen Schlaf ist aber nicht wirklich zu denken, weil sich sehr viele kleine Grüppchen neben unserem Fahrzeug unterhalten. Sei es über Wanderungen, den besten Platz für die Sonnenfinsternis oder über anderen Themen.
Gegen 1700 treffen die ersten Gruppen mit grösseren Stativen und Fotoausrüstungen ein. Anscheinend sind wir hier also richtig.
Jetzt werden auch wir mal langsam alle Sachen raus legen, damit wir für die anstehende Fotosession auch alles dabei haben.
Dann noch etwas essen und noch mal überlegen, was fehlen könnte. Wäre doch blöd wenn wir etwas im Emil lassen, was wir brauchen könnten.
Wichtig ist natürlich auch noch, dass das Wetter mitspielt. Den ganzen Tag über war der Himmel blau, es war schön und heiss. Aber jetzt sind am Horizont einige Wolken zu sehen. Wie diese ziehen und ob sie sich auflösen, werden wir sehen.
Wie auf den obigen Fotos zu sehen hatten wir vollen Erfolg. Um 18:30 sind wir vom Pass aus westlich etwa 100m einen kleinen Trampelpfad hinaufgestiegen. Auf einer ebenen Fläche verliesssen wir den Pfad und sind „durchs Unterholz“ der kleinen Büsche parallel zum Hang gelaufen. An einer Kante haben wir uns einen geeigneten Platz gesucht.

Es war ein grosser Fels, an den wir uns anlehnen konnten. Vor uns bauten wir das Stativ auf, unter uns legten wir die Picknickdecke und das Sitzkissen. Beim Aufsetzen unserer Sonnenfinsternisbrillen entdeckten wir erstaunt, dass das Spektakel bereits begonnen hatte. Den Eintritt des Mondes hatten wir glatt für 10 Minuten verpasst. Merken konnte man davon allerdings nichts.
Schnell machten wir im Minutentakt Fotos von der immer kleiner werdenden Sichel. Das ging natürlich nur, weil wir auf das Zoom-Objektiv von Canon den spezielle. Sonnenbeobachtungsfilter 1:1‘000‘000 geschraubt hatten, den Michael extra für diesen Anlass gekauft hatte.
Während der totalen Finsternis haben wir diesen Filter schnell abgeschraubt, um die schönen Coronabilder machen zu können.

