Heute früh haben wir unseren letzten Campingsplatz in Spanien verlassen und haben uns auf den Weg über zwei Pässe gegeben, um die Pyrenäen zu überqueren.
Je näher wir den Bergen gekommen sind, desto schöner wurde das Wetter und aber auch die Landschaft. Wir sind wieder durch das riesige Buchenwaldgebiet Irati gefahren. Die Landschaft und auch die Dörfer wirken gepflegt und ansprechend.
Lena hat den Emil über die Pässe gesteuer und die vielen Kurven sichtlich genossen. Auf der Fahrt nach oben haben wir mehrfach Geier über den hohen Kalkfelsen kreisen gesehen. Trotz Einsatzes des grossen Zooms haben wir aber keine wirklich guten Fotos machen können. Sie sind einfach noch zu weit weg.
Kurz bevor wir den Pass La Pierre Saint Martin erreichten, kamen uns die Nebelschwaden der Wolken aus dem Norden entgegen. Die Wolken hingen also auf der Nordseite der Pyrenäen fest, was der Südseite schönes Wetter bescherte. Die wabernden Nebelschwaden machten eine wunderbare mystische Stimmung.
Nach einer kurzen Mittagspause im Emil oben auf der Passhöhe bzw. dem Parkplatz der örtlichen Langlaufstation wurden wir dann auf der Runterfahrt in Frankreich direkt mehrfach angehalten. Die Schafe und Kühe versperrten die Passstrasse und bewegten sich nur sehr langsam vom Fleck.
Lena nutzte die Gelegenheit, fast ganz oben bei einem lokalen Schäfer verschiedene Käsesorten im Direktverkauf zu erwerben.
Die erste grössere Stadt, die wir auf der Rückfahrt erreichten, war Aramis, welche wir ja schon auf der Hinfahrt durchfahren hatten. Wir kauften wieder im gleichen grossen Intermarche Supermarkt ein, wie wir das vor zwei Wochen schon gemacht hatten. So langsam kennt man sich aus dort 😉.
