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Was ist Landstrom?

Wenn Landstrom am Wohnmobil anliegt, bedeutet dies, dass das Wohnmobil mit einer externen Stromquelle (z. B. einer Steckdose auf dem Campingplatz oder zu Hause) verbunden ist.
Das Stromkabel wird aussen am Ladestrom-Anschluss auf der Fahrerseite am Kastenwagen eingesteckt.

Was passiert, wenn Landstrom anliegt?

1. Stromversorgung des Bordnetzes:

  • Geräte, die mit 230 V betrieben werden (z. B. Kaffeemaschine, Mikrowelle, Klimaanlage), können direkt genutzt werden.
  • Das 12-V-System (z. B. Beleuchtung, Wasserpumpe) wird über den Umformer mit Strom versorgt.

2. Laden der Bordbatterien:

  • Zunächst wird die Starterbatterie, dann werden auch die Aufbaubatterie durch ein Ladegerät automatisch geladen.
  • Das Wohnmobil nutzt zuerst den Strom aus der externen Quelle und schont so die Batteriekapazität.

3. Entlastung der Batterie:

  • Geräte wie der Kühlschrank können im Elektrobetrieb laufen, statt die Aufbau-Batterie zu belasten.

Voraussetzungen für Landstrom

Eine schöne moderne Landstromsäulen hier auf dem Campingplatz in Les Brenets.
  • CEE-Anschluss: Ein Campingstecker (CEE-Kabel) wird verwendet, um das Wohnmobil an die Stromsäule anzuschließen.
  • Adapter: Bei normalen Steckdosen wird ein Adapter benötigt (CEE auf Schuko).
  • Sicherungen: Die Stromquelle sollte abgesichert sein, z. B. mit einem FI-Schalter.

Vorteile von Landstrom

  • Keine Abhängigkeit von der Batteriekapazität
  • Nutzung von stromintensiven Geräten möglich.
  • Längere Aufenthalte ohne Sorgen um Energieversorgung.
  • Wiederaufladen von Starterbatterie und Aufbaubatterien

 

Landstrom ist somit eine komfortable Möglichkeit, die Energieversorgung des Wohnmobils sicherzustellen, insbesondere auf Campingplätzen.

 

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