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09.10.2025 – Velotour ins Valle di Cannobio

Vernünftig Velo fahren kann man hier in Cannobio nicht, zumindest nicht mit dem Veloanhänger für June. Dennoch haben wir es versucht und sind ins Valle die Cannobio gefahren. Zunächst durch Cannobio hinten rum um die Dorfstrasse zu vermeiden. Der Schleichweg führte uns zur Kirche St. Anna, die hoch oben über einem Wasserfall liegt. Bis dort kommt man super. Anschliessend führen ein paar Kehren bis zur nächsten „Hauptstrasse“, die sich dann steil links am Hang durch Kastanienwälder das Tal hochschraubt. Weil relativ wenig Verkehr war, liess es sich relativ gut fahren. Die Italiener fahren mit ihren kleinen Panda 4×4 relativ vorsichtig. Probleme machen eigentlich nur die Zürcher BMW und Audi Cabrio, weil diese sich entweder noch vorbei drücken müssen oder ewig lange dahinter bleiben, weil sie sich nicht trauen oder Urlaub haben.

Wir sind insgesamt 12 km das Tal hoch gefahren. Ein Grotto „Al Mater“ hatte geschlossen, die nächste Trattoria war unklar und daher wenig einladend. Und die Beiz im nächsten Dorf lag im Schatten und es sassen dort nur rauchende Männer.
Wir beschlossen umzukehren und wieder zurück zum Lago Maggiore zu fahren. In teilweise rasender Fahrt ging es Bremsen-quälend zurück zu Tal (das Gespann erreichte mit Riese&Müller, Michael, June und dem Croozer locker 200kg).
Am Grotto hinter der St. Anna Kirche wollten sie uns schon nicht mehr haben, weil das Lokal in einer Stunde schloss. Siesta halt, keine Priorität für Business. Wenig gastfreundlich. Aber das sagt der Deusch-Schweizer. Italiener mögen das anders sehen.
Wir müssen halt lernen, dass wir zu anderen Zeiten – rechtzeitig ankommen und nicht erst „kurz vor Schluss“.
Zurück am Campingplatz angekommen haben wir uns ausgeruht und später einen Salat gegessen.

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