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… nein, nicht der alte Karl May-Roman sondern Birding im Gorges du Jonte.

Schon bei unserer Kanutour gestern auf der Tarn haben wir grosse Vögel gesehen und mangels grosser Brennweite nur vermutet, dass es Geier sein könnten. Wir haben uns die Stelle markiert und am nächsten Tag auf der Strasse angehalten.
Und tatsächlich: Auf einem steilen Felskamin oberhalb des Dorfes sassen mehrere Geier in einem Nest. Von hier waren sie gut zu sehen.

Die später vorbeikommenden Dorfbewohner kannten die Geier natürich, wunderten sich aber über unsere Ausrüstung. Die 4 wollten alle gerne mal durch das Spektiv und auch durch die grosse Kamera mit dem 800-er Zoom schauen und waren begeistert ihre „Nachbarn“ mal so aus der Nähe zu sehen.

Später dann sind wir zum „House of the Vultures“ gefahren, einer Geier-Beobachtungsstation im Gorges du Jonte.
Dort leben auf den umliegenden Steilfelsen 4 verschiedene Geierarten.
Das Wetter war zum fotografieren nicht optimal, aber wir konnten vom Beobachtungsdeck doch viele schöne Fotos machen. Zu einem Zeitpunkt kreisten mehr als 40 dieser Grossvögel gemeinsam in der Luft. So etwas lässt sich natürlich nicht auf ein Foto bannen.