
Powerstations haben relativ grosse Speicherkapazitäten, lassen sich über beliebige StromQuellen (Solar, Bordnetz, Landstrom, …) laden und sind mobil. Ein Wechselrichter ist bereits eingebaut (im Preis mit drin) und anscheinend auch relativ effizient.
Weiterhin haben diese Powerstations viele Anschlüsse (für 230V-Geräte, USB-A, USB-C, …) so dass viele Geräte gleichzeitig geladen werden können.
Besonders haben mir die Vorteile der EcoFlow Delta 2 gefallen:
1024 Wh Kapazität
1800 W Ausgangsleistung (max. 2400 W)
Reiner Sinus
In 50min von 0% auf 80% voll geladen
LiFePo4 (—> 3000 Zyklen)
2 USB-A (12W), 2 USB A 18W Schnelllader
2 USB-C 100W
WLAN und Bluetooth
12 kg Gewicht
899 Summer Sale bei ecoflow Suisse
EcoFlow DELTA 2 Powerstation 1024 Wh CH-Version
Die grössere EcoFlow DELTA 2 Max hat 2048 Wh und eine Ausgangsleistung von 2400 W. Sie ist in 43 Minuten von 0 auf 80% geladen. Und wiegt aber auch 23 kg.

Unterschied EcoFlow DELTA 2 zur EcoFlow Delta
Im Gegensatz dazu basiert die Vorgängerversion EcoFlow Delta (ohne 2) noch auf Lithium Metall Hydrid Accu-Technologie und hat nur 800 Ladezyklen. Dies ist die gleiche Technologie wie die E-Bike Akkus und damit theoretisch auch ein klein wenig brandgefährlich.
Die EcoFlow Delta 2 setzt jetzt auf LiFePo Technologie, wie auch die bekannten Aufbaubatterien von Bulltron etc.

Erweiterung
Diese EcoFlow Powerstations lassen sich durch ansteckbare Zusatzakkus auch in der Kapazität einfach erweitern. Eine vermutlich einfache Möglichkeit, die Kapazität zu verdoppeln. So könnte vermutlich der Zusatzakku unter dem Bett verbaut werden und mit dem 1m langen Kabel dann an das Muttergerät angeschlossen werden, was unter dem Kühlschrank platziert wird. Ein weiteres Zusatzkabel ist sogar 5m lang, so dass der Zusatzakku z.B. auch im Gaskasten eingebaut werden könnte.
Mit den 3000 zugesicherten Ladezyklen kann man die Powerstation 10 Jahre lang TÄGLICH nutzen, bis sie nur noch 80% ihrer Kapazität hat. Das erreichen wir nie !
Standort
Momentan schwebt mir vor, die PowerStation im Fach unterhalb des Kühlschrankes zu verstauen. Von dort aus lassen sich Kochfeld (könnte auch dort gelagert werden) und Kaffeemaschine einfach direkt in die PowerStation eingestecken. Eine aufwändige teure weitere Verkabelung entfällt.
Auch weitere Mobilgeräte wie Handy, Laptop, E-Bike-Akkus etc. liessen sich dort einstecken uns sind dann aber auch in unserer Reichweite.
Aus diesem Fach lässt sich die PowerStation aber auch schnell herausheben und ggf. mobil draussen am Campingtisch oder auch daheim im Haus und der Garage nutzen. Genial!
Solarpanel
Mit einem solch mobilen Gerät rückt dann auch wieder die Aufladung der PowerStation durch ein mobiles Solarpanel „in Reichweite“. Entweder nimmt man die Powerstation mit nach draussen und stellt sie neben das Solarpanel (warum tragen? Diebstahlschutz?). Oder man schliesst ein Solar-Ladekabel an, was ausreichend lang ist (5m sind im Shop wählbar) und durch irgend eine Öffnung aus dem Wohnmobil hängt. Ggf. könnte man eine Aussensteckdose irgendwo anbringen. (Hinten im Heck, oben am Heki, an der Schiebetür). Es gibt auch Y-Verbinder, so dass man ein Solarpanel auf dem Dach fix anbringt und ein anderes mobil aus dem Fahrzeug hängen lässt.
Nachteil
Der grosse Nachteil der EcoFlow ist, dass die 230V Anschlüsse auf der einen Seite angeordnet sind, die USB-Anschlüsse an der anderen Seite. Steht die PowerStation frei im Raum, ist dies keine Problem. Eingebaut in einen Schrank kann das allerdings zu einem Problem werden.
Weitere Aspekte
So ein Gerät wiegt gerade mal 12 kg, ist also so schwer wie eine Gasflasche.
Lässt sich flexibel und relativ günstig in der Kapazität verdoppeln (oder es wird ein zweites Gerät gekauft, wenn der Preisunterschied nicht sehr gross ist).
Eine Powerstation kann auch als Notstromaggregat für daheim dienen.
Oder auch am Boot!?
Die Ladezeit ist sensationell schnell.
Die Entnahmeleistung ist ausreichend sogar für 2 grosse Kochplatten.
Und es entfallen die teuren Investitionen in zusätzliche teure und starke Wechselrichter inklusive deren Verkabelung.
Installation herkömmlicher Wechselrichtung
Warum ist ein separater Wechselrichter aufwändig in der Installation?
Ein Wechselrichter wird in der Nähe der Aufbaubatterie installiert. Weil dort nur 12V Spannung verwendet werden, sind bei grösseren Leistungen die Ströme sehr hoch und brauchen daher dicke Kabel mit korrekten Anschlüssen.
Der Anschluss von 230V Geräten an eine Powerstation kann mit handelsüblichen Gerätekabeln oder Verlängerungskabeln erfolgen. Die fliessenden Ströme sind deutlich geringer.
Mit der Platzierung der PowerStation unterhalb des Kühlschrankes sparen wir uns die Verlegung langer Kabel von der Batterie in den Küchenblock.
Ggf. Können wir Steckdosen in die Wand vom Küchenblock einlassen, in welche wir – ohne Bücken – die Geräte in der Küche (Kaffeemaschine, Kochfeld) einstecken können. Einschalten müssten wir die PowerStation jedoch immer bei jedem Gebrauch.
Fragen beim Händler in Dietlikon, wie man das Einschalten handeln kann. Geht ein Einschalten auch über die App?
