
So langsam machen wir uns wieder auf den Weg nach Norden. Von der italienischen Riviera in Varese fahren wir das enge Tal hinauf zur Autobahn und biegen dort Richtung Genua ab. Die Autobahn vor Genua führt durch bergiges Küstenland und damit auch durch viele Tunnel. Hier merkt man deutlich, wie alt diese Autobahn schon ist. Die Tunnel sind dunkel, relativ schlecht beleuchtet. Aber glücklicherweise fliesst der Verkehr ruhig und gleichmässig, so dass wir gut vorankommen.
Chat GPT empfliehlt eine Pause in Pavia, was für uns ca. die halbe Strecke ist. Wir beschliessen diesen kleinen Umweg zu machen und fahren dort in einen COOP Supermarkt, weil wir damit gute Erfahrungen gemacht haben.
Schon bei der Einfahrt auf den Parkplatz haben wir Mühe und erkennen, dass es sich bei allen Einfahrten um Parkhäuse handelt, in die der Emil ungern möchte. Nach dem wir einmal eine lange Einfahrt zurückgesetzt haben, und zweimal um den Behindertenparkplatz gefahren sind, stellen wir uns schliesslich auf die Lieferantenparkplätze an der Seite. Das interessiert hier niemanden.
Der Supermarkt ist ein Reinfall, nicht besonders gut sortiert, kaputte Kühlregale, … . Wir kaufen das Nötigste und gehen wieder.
Gut können wir auf der gegenüberliegenden Strassenseite den Emil mal wieder volltanken. Auch die Frontscheibe wird direkt mal wieder gereinigt.
Eigentlich wollten wir uns noch die Stadt ansehen und ggf. unten am Fluss Ticino ein Picknick machen. Eine richtige Pause eben. Aber dort angekommen finden wir keinen geeigneten Parkplatz. Alles ist sauber abgetrennt, manche sind frei, aber deutlich zu kurz für uns. Und die längeren sind natürlich alle von kurzen PKWs belegt.
Etwas frustriert verlassen wir diese Stadt. Hat uns nicht überzeugt, liegt aber vermutlich an uns. Wer fährt auch mit einem 7m langen Fahrzeug um 1630 einen Parkplatz in einer Italienischen Kleinstadt suchen. Wir fahren wieder zurück auf die Autobahn und reihen uns in die zahlreichen Staus rund um den Grossraum Milano ein. Wieder unser Fehler. Könnten wir wissen.
Dank Elkes Analysen mit Googles Verkehssituation biegen wir dann irgendwann in Richtung Varese ab und können die grössten Verzögerungen vermeiden.
Eigentlich wollen wir ans Nordufer des Comer Sees auf einen Campingplatz. Aber das wird uns für heute zu weit. Deshalb entscheiden wir uns spontan bei Varese einen Campingplatz zu suchen, den wir dann in 15 Minuten Fahrzeit auf finden.
